Der dreimalige Surf-Weltmeister Andy Irons ist an einem Herzinfarkt infolge einer verstopften Halsschlagader gestorben.

Das ergab die Autopsie, deren Ergebnis die Familie des Toten mit sechsmonatiger Verspätung nun doch noch zur Veröffentlichung freigab.

Der zuständige Gerichtsmediziner hatte im Körper von Irons außerdem Spuren von Psychopharmaka, Methadon, Kokain und Designerdrogen gefunden.

Die Familie gab an, Irons habe an Angstzuständen und Schlaflosigkeit gelitten und deshalb vom Arzt die entsprechenden Medikamente bekommen.

Irons war am 3. November 2010 tot in einem Hotelzimmer in Dallas aufgefunden worden. Der 32-jährige Amerikaner litt zu dem Zeitpunkt am Denguefieber, einer Virusinfektion, die durch einen Mückenstich übertragen wird und vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten auftritt.

Irons hinterließ seine damals hochschwangere Ehefrau Lyndie Dupuis, die im Dezember Sohn Andrew Axel zur Welt brachte.

Der Weltmeister von 2002, 2003 und 2004 hatte am Wochenende vor seinem Tod aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme an einem Wettkampf in Puerto Rico abgesagt und sich auf den Heimweg nach Kauai/Hawaii gemacht.

Beim Zwischenstopp in Dallas fühlte sich der für seine exzessive Lebensweise bekannte Irons dann so schlecht, dass er auf den Anschlussflug verzichtete und stattdessen im Flughafen-Hotel eincheckte.

Dort fand ihn das Personal tags darauf leblos im Bett. Der sofort herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.

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