Im Kampf gegen illegale Sportwetten und verbotenes Glücksspiel will das Internationale Olympische Komitee (IOC) Ernst machen.

Drei Arbeitsgruppen mit drei deutschen Mitgliedern sollen ab Juli bis Ende des Jahres in Kooperation mit Wett-Veranstaltern und Regierungen Kriterien für künftige Lösungen finden.

Bei der Ahndung von Verstößen wird eine enge Zusammenarbeit mit Polizei und Strafverfolgungsbehörden angestrebt.

Mitglieder der drei Arbeitsgruppen sind Karl-Heinz Schneider vom Bundesinnenministerium (BMI), Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Willi Lemke, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen (UN) für Sport.

"Wir sehen die Notwendigkeit zu stärkerer Beobachtung und Koordination des Kampfes gegen illegale und verbotene Sportwetten. Heute taten wir die ersten wirksamen Schritte vorwärts in unserem Bemühen gegen die Bedrohung des Sportes", erklärte IOC-Präsident Jacques Rogge.

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