Sportschützin Julia Hochmuth hat am Abschlusstag der Wettkämpfe in München bei ihrem ersten Weltcup-Start das Finale erreicht und Platz acht mit der Luftpistole belegt.

Bei den Männern verpassten alle deutschen Starter das Finale mit der Freien Waffe. Dennoch zog DSB-Sportdirektor Heiner Gabelmann insgesamt ein positives Fazit: "Mit der Medaillenausbeute von zwei Siegen und vier Medaillen bei diesem Heimweltcup kann ich sehr zufrieden sein."

Die Erfolge fuhren Christian Reitz (Raunheim) mit der Schnellfeuerpistole und die siebenmalige Weltmeisterin Sonja Pfeilschifter (Ismaning) mit dem Luftgewehr ein.

Nach starken 387 Ringen im Vorkampf hat es für Hochmuth im Finale mit 475,5 Zählern nur zum letzten Rang gereicht. "Natürlich war das Ergebnis im Vorkampf super", sagte Hochmuth, "aber wenn man schon im Finale steht, will man natürlich mehr als Platz acht."

Im Finale hatte die 23-Jährige aus Ludwigshafen Probleme mit den Lichtverhältnissen in der Olympiaschießanlage Garching-Hochbrück und fand nie ihren Rhythmus.

Die übrigen deutschen Starterinnen hatten das Finale klar verpasst. Monika Karsch (Regensburg) beendete den Wettkampf mit 377 Zählern auf Rang 57.

Claudia Verdicchio-Krause (Buchheim) schoss einen Ring weniger und landete auf dem 61. Rang. Den Sieg sicherte sich die Französin Stephanie Tirode.

In der letzten Männerkonkurrenz verpasste Julius Justus (Homberg/Ohm) mit 1172 Zählern das Finale um drei Ringe und landete als bester Teilnehmer des DSB auf dem 13. Platz.

Nicolas Schallenberger (Laudenbach) kam mit 1169 Ringen auf Platz 24.

Daniel Brodmeier, der im Liegendschießen die Bronzemedaille gewonnen hatte, beendete den Wettkampf mit 1168 Ringen auf dem 27. Rang. Nicht zu schlagen war der Chinese Xing Lan.

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