Die deutschen Recurve-Teams sind bei der WM der Bogenschützen im italienischen Turin in der ersten K.o-Runde gescheitert.

Dabei zogen sich aber vor allem die Frauen des Deutschen Schützenbundes (DSB) achtbar aus der Affäre.

Gegen Olympiasieger Südkorea unterlagen die Berlinerinnen Elena Richter, Lisa Unruh und Karina Winter im Achtelfinale nur mit 210:218. Durch die Niederlage verpasste das Team drei Quotenplätze für Olympia 2012 in London.

Die Recurve-Männer verloren in der Runde der letzten 16 mit 149:219 gegen den Olympiazweiten Italien. Wegen einer Verletzung des Braunschweigers Florian Floto mussten die Deutschen allerdings nur mit zwei Schützen gegen den Gastgeber antreten, da der Weltverband der Bogenschützen zwischen Qualifikation und der Direktausscheidung keinen Wechsel erlaubt.

Mit Floto verlor das Team im Anschluss 203:215 gegen Indien und damit endgültig den Kampf um drei Startplätze für die Sommerspiele im kommenden Jahr. Weil Großbritannien in das Viertelfinale eingezogen war, schossen die Achtelfinalverlierer die frei gewordenen Quotenplätze aus.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel