Jungstar Philip Köster stellt weiter die Windsurf-Welt auf den Kopf. Der Hamburger, der mit seinen Eltern in Vargas auf Gran Canaria lebt, gewann am Samstag den Weltcup auf Teneriffa und machte einen weiteren Schritt in Richtung WM-Titel.

Er setzte sich im Wellenreiten, der Königsdisziplin der Surfer, im Finale gegen seinen Landsmann Daniel "Dani" Bruch durch. Köster holte damit eine Woche nach seinem Erfolg vor seiner Haustür als erster Deutscher zwei Siege auf der World Tour des Weltverbandes PWA nacheinander.

Köster baute nach zwei Rennen mit der Idealpunktzahl 4200 seine Führung im Gesamtklassement vor den Australiern Kauli Saedi und Ricardo Campelli (je 3936) aus.

Das Ausnahmetalent der Szene könnte beim Weltcup vor Westerland auf Sylt (23. September bis 2. Oktober) in die Fußstapfen von Surf-Legenden wie Robby Naish oder Björn Dunkerbeck treten und als erster deutscher Weltmeister in die Geschichte eingehen.

Köster wäre der zweitjüngste Champion nach Naish. Der heute 48 Jahre alte gebürtige Kalifornier, der auf Hawaii aufwuchs, hatte im Alter von 13 Jahren den ersten seiner insgesamt 24 WM-Titel gewonnen.

"Ich kann es nicht fassen und bin überglücklich über diesen erneuten Sieg. Dani ist super gefahren und hat es mir unglaublich schwer gemacht. Ich komme meinem Traum, Weltmeister zu werden, immer näher", sagte Köster. Der nächste Weltcup findet vom 12. bis 18. September in Klitmöller (Dänemark) statt, bevor vor Sylt gefahren wird.

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