Die deutschen Sportschützen haben mit der Freien Pistole bei den Europameisterschaften in Belgrad das Finale und den möglichen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2012 in London verpasst.

Als bester Starter des Deutschen Schützenbundes (DSB) belegte Abdullah Ustaoglu aus Karlsruhe mit 551 Ringen nur den 25. Platz. Florian Schmidt (Frankfurt/Oder) kam mit 549 Ringen auf Rang 35, Hans-Jörg Meyer landete mit 542 Ringen und dem 46. Platz.

"Das Niveau reicht einfach nicht. Es ist uns in den letzten Jahren leider nicht gelungen, in diesem Wettbewerb auch nur einen Schritt nach vorne zu kommen. Es bieten sich einfach keine jungen Leute an. Die, die wir einsetzten, haben auch nicht so eingeschlagen, wie wir uns das gedacht haben", sagte Bundestrainer Peter Kraneis.

Den Sieg sicherte sich der Serbe Andrija Zlatic mit 661,4 Ringen vor dem Russen Leonid Ekimow (659,9) und Joao Costa (Portugal/658, 5).

Mannschaftseuropameister wurde Russland (1686 Ringe) vor Weißrussland (1666) und der Ukraine (1663). Das DSB-Team belegte mit 1642 Ringen Rang neun.

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