Angeführt von den EM-Dritten Yvonne Englich und Saba Bolaghi kämpfen die deutschen Ringer bei den anstehenden Weltmeisterschaften in Istanbul (12. bis 18. September) um die Medaillen und die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Die Bundestrainer Maik Bullmann (griechisch-römischer Stil), Alexander Leipold (Freistil) und Jörg Helmdach (Frauen) haben 19 der 21 möglichen Startplätze vergeben.

Bei den Titelkämpfen in der Türkei qualifizieren sich die ersten Sechs in jeder Gewichtsklasse für die Olympischen Spiele. Da zwei Dritte und zwei fünfte Plätze vergeben werden, ist der Einzug ins "kleine Finale" notwendig, um ein Olympia-Ticket zu lösen.

"Die Weltspitze ist immer enger zusammengerückt. Es wird sehr schwer, sich für London zu qualifizieren. Da werden auch frühere Weltmeister und Olympiasieger auf der Strecke bleiben", sagte Bullmann.

Nach der WM stehen noch drei Turniere auf dem Programm, über die eine Olympia-Qualfikation möglich ist.

In London sind bei den Männern jeweils 20 Starter in jeder Gewichtsklasse zugelassen. Die Frauen, bei denen nur vier Gewichtsklassen (48kg, 55kg, 63kg, 72kg) olympisch sind, dürfen 18 Athletinnen an den Start bringen.

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