Die deutschen Trampolinturner haben am Finaltag der Weltmeisterschaften in Birmingham die Medaillen knapp verpasst.

Einen Tag nach der überraschenden Goldmedaille im Synchron-Wettbewerb reichte es am Sonntag für die Bad Kreuznacherin Anna Dogonadze im Einzel nur zu Platz sechs.

53,275 Punkte reichten der 38 Jahre alten Olympiasiegerin von Athen nicht, um in die vorderen Plätze einzugreifen.

Der Sieg ging an die überragende Chinesin He Wenna vor Karen Cockburn aus Kanada und He Wennas Landsfrau Li Dan.

Zuvor war dem Synchron-Duo Daniel Schmidt und Dennis Luxon nur "Blech" geblieben.

Nur ein Zehntel fehlte den Deutschen (50,6 Punkte) als Vierter zum Drittplatzierten Duo aus Weißrussland (50,7). Weltmeister wurde China (52,4) vor Japan (51,9).

China bleibt damit auch am letzten Tag der WM die Topnation.

Zum Auftakt des letzten WM-Tages hatten Yang Song und Zhang Luo auf der Tumbling-Bahn einen Doppel-Erfolg gefeiert und den Russen Andrei Krylow auf den Bronze-Platz verwiesen.

Bei den Frauen beendete Jia Fangfang überraschend die jahrelange Siegesserie der Russin Anna Korobejnikowa. Deren Landsfrau Angelika Soldatkina wurde Dritte. Deutsche Turner waren nicht am Start.

Auf dem Doppelmini-Trampolin gewann die Russin Swetlana Baladina vor der Südafrikanerin Bianca Zoonekynd (Südafrika) und Victorua Woronina (Russland).

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