Die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) hat mit der Überarbeitung der Regeln im Kampf gegen Doping begonnen.

Nach einem zweijährigen Überarbeitungsprozess wird die WADA im November 2013 in Johannesburg neue Richtlinien präsentieren.

Zuletzt hatte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne die sogenannte Osaka-Regel des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) abgeschmettert, nach der Athleten, die wegen einer Dopingsperre länger als sechs Monate gesperrt sind, nicht an den nächsten Olympischen Spielen teilnehmen dürfen.

Das IOC kündigte an, sich für eine Aufnahme dieser Regel in den neuen WADA-Code einsetzen zu wollen.

Zudem hatte die WADA die Regeln des britischen Nationalen Olympischen Komitees (BOA) als unvereinbar mit den aktuellen Richtlinien bezeichnet. Das BOA fordert noch härtere Strafen gegen Dopingsünder als das IOC. Dopingsünder sollen danach lebenslang von Olympischen Spielen ausgesperrt bleiben.

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