Im Kampf gegen die Einführung einer Waffenbesitzsteuer in Bremen hat sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf die Seite der Sportschützen gestellt.

"Es ist eine gute Tradition in Deutschland, die bislang auch nie durchbrochen wurde, Sportgeräte nicht zu besteuern", teilte DOSB-Präsident Thomas Bach mit.

Der 58-Jährige befürchtet bei der Einführung der Steuer nicht nur eine Vielzahl von Vereinsaustritten, sondern auch eine nachhaltige Beschädigung des Schützensports.

Die Bürgerschaftsfraktion der SPD, die in Bremen mit dem Bündnis90/Die Grünen die Regierung bildet, erhofft sich durch die jährliche Abgabe von 300 Euro pro Schusswaffe zusätzliche Einnahmen von rund fünf Millionen Euro.

Der Deutsche Schützenbund (DSB) hält solch eine Steuer für rechtswidrig.

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