Kanutin Nicole Reinhardt und Ruderin Carina Bär sind in das Förderprogramm "ElitePlus" der Stiftung Deutsche Sporthilfe (SDS) für die Olympischen Spiele in London aufgenommen worden.

Das Duo nimmt die Plätze der beiden Starboot-Segler Johannes Polgar und Markus Koy ein. Die Europameister von 2010 hatten im Dezember die Qualifikation für London 2012 verpasst.

"Das Programm ist kein Selbstläufer. Bei einer Nicht-Qualifizierung für London verfällt der Anspruch der Athleten auf das Programm", sagte Jörg Adami, Mitglied des Vorstandes der Sporthilfe.

Neben Reinhardt und Bär unterstützt die Sporthilfe weiterhin 35 Athleten und Athletinnen mit 1500 Euro pro Monat.

Bangen um die höchste Förderung durch die SDS müssen noch einige prominente Sportler. So haben sich die Olympiasieger Britta Heidemann (Fechten) und Ole Bischof (Judo) bislang noch nicht für London qualifiziert.

Die 37 Athleten des Förderprogramms "ElitePlus" (alphabetisch):

Carina Bär (Rudern), Ole Bischof (Judo), Norman Bröckl (Kanu), Munkhbajar Dorjsuren (Schießen), Sara Goller (Beachvolleyball), Marcel Hacker (Rudern), Britta Heidemann (Fechten), Max Hoff (Kanu), Peter Joppich (Fechten), Michael Jung (Reiten), Benjamin Kleibrink (Fechten), Nicolas Limbach (Fechten), Laura Ludwig (Beachvolleyball), Claudia Malzahn (Judo), Tina Manker (Rudern), Florian Mennigen (Rudern), Lukas Müller (Rudern), Carsten-Otto Nagel (Reiten), Anja Noske (Rudern), Christina Obergföll (Leichtathletik), Jonas Reckermann (Beachvolleyball), Christian Reif (Leichtathletik), Maximilian Reinelt (Rudern), Nicole Reinhardt (Kanu), Julia Richter (Rudern), Martin Sauer (Rudern), Stephanie Schiller (Rudern), Sebastian Schmidt (Rudern), Jost Schömann-Finck (Rudern), Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf), Raul Spank (Leichtathletik), Silke Spiegelburg (Leichtathletik), Linda Stahl (Leichtathletik), Romy Tarangul (Judo), Franziska Weber (Kanu), Kristof Wilke (Rudern), Heide Wollert (Judo).

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