Das Minimalziel Olympia-Qualifikation bleibt für die deutschen Degenfechterinnen um Peking-Siegerin Britta Heidemann eine Zitterpartie.

Beim Weltcup in Doha/Katar kam das deutsche Team mit Olympiasiegerin Heidemann, Imke Duplitzer sowie Monika Sozanska und Ricarda Multerer nicht über Platz zehn hinaus und konnte sich damit im Kampf um die Tickets für London nicht entscheidend verbessern.

Bis zum Ende des Qualifikationszeitraums am 31. März finden nur noch zwei Mannschaftsweltcups in Barcelona und St. Maur/Frankreich statt.

Um sich für die Sommerspiele in London zu qualifizieren, muss das deutsche Quartett mindestens Platz fünf der Weltrangliste belegen. Dann dürfen drei Fechterinnen auch im Einzelwettbewerb an den Start gehen.

Sollte es mit der Mannschaftsqualifikation nicht klappen, besteht noch bei einem Kontinentalausscheid eine letzte Chance.

Dort darf aber nur eine deutsche Fechterin starten, allerdings nur, wenn sich keine Deutsche über die bereinigte Einzelweltrangliste qualifiziert hat. Dort hat Sozanska derzeit die besten Chancen.

In Doha unterlag das deutsche Team, das als Weltranglistenerster in die Olympiaquali gestartet war, im Achtelfinale Russland 23:25. Danach setzten sie sich gegen Schweden (45:33) und die USA (45:42) durch. Im Gefecht um Platz neun verlor das Quartett gegen den direkten Konkurrenten Polen 38:45.

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