Nach fünf Bronze- und einer Silbermedaille sehnen die deutschen Badmintonspieler bei der Mannschafts-EM in Amsterdam (14. bis 19. Februar) das erste Gold herbei.

Vor allem die Damen mit der WM-Dritten Juliane Schenk wollen Topfavorit Dänemark ein Bein stellen und die Dominanz der Skandinavierinnen brechen. "Unser Traumziel ist der Titel. Dänemark ist zwar Favorit, doch wir können sie schlagen", sagte Bundestrainer Jakob Híy dem SID.

Zumindest das Endspiel vor Augen haben die Herren, angeführt vom sechsmaligen deutschen Meister Marc Zwiebler. "Dänemark ist haushoch favorisiert. Wenn wir sie bezwingen wollen, brauchen wir einen absoluten Glückstag", sagte Híy.

In Amsterdam geht es nicht nur um EM-Medaillen, sondern auch um die WM-Qualifikation (20. bis 27. Mai in China) und um wertvolle Weltranglistenpunkte für die Olympiaqualifikation.

Beide Mannschaften sind jeweils hinter Dänemark an Position zwei gesetzt. Die Damen treffen in den Gruppenspielen auf Weißrussland (Mittwoch) und Zypern (Donnerstag), die Herren bekommen es mit Irland und Israel zu tun. Nur die Gruppensieger ziehen ins Viertelfinale (Freitag) ein.

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