Im Streit um die zukünftige Finanzierung der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) hat ein Runder Tisch mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich nicht die erhoffte Einigung gebracht.

Konkrete Zusagen durch die zuvor von Friedrich in die Pflicht genommenen Bundesländer und Wirtschaftsunternehmen gab es nicht.

"Ich habe aber die Hoffnung, dass die Beiträge aufgestockt werden", sagte der CSU-Politiker nach dem Treffen am Dienstag in Berlin. Nach bisherigen Stand droht der NADA 2013 ein Minus von mindestens 1,35 Millionen Euro.

Deutlich zurückhaltender reagierte Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses des Bundestages. "Im Endeffekt bin ich enttäuscht, weil es keine konkreten Entscheidungen gegeben hat", sagte die SPD-Politikerin: "Zusagen, darüber zu reden, ist glaube ich das Mindeste, was man erwarten konnte." Auf die Frage, ob sie mit einer Einigung rechne, sagte Freitag: "Das kann ich nach dem heutigen Tag überhaupt nicht absehen. So optimistisch wäre ich nicht."

Das Bundesinnenminsterium (BMI) hatte zuletzt gefordert, dass sich vor allem die Wirtschaft und die Bundesländer stärker als bisher an dem NADA-Etat von knapp 6,5 Millionen Euro beteiligen.

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