Wie bei Olympia werden auch bei den Paralympics die meisten Mannschafts-Wettbewerbe ohne deutsche Beteiligung ausgetragen.

Nach Abschluss aller Qualifikationen werden bei den Spielen der Behindertensportler in London (29. August bis 9. September) in den Rollstuhl-Basketballern bei Frauen und Männern sowie den Sitzvolleyballern nur drei deutsche Teams in den neun Mannschafts-Wettbewerben am Start sein.

Für Olympia haben sich erst drei von zwölf Teams qualifiziert, drei weitere haben noch Chancen.

Bei den Paralympics 2008 waren aus deutscher Sicht neben den beiden Basketball-Auswahlen noch die Goalballerinnen und das Rollstuhl-Rugby-Team am Start.

Das größte Paralympics-Aufgebot wird 2012 wohl Gastgeber Großbritannien stellen, der sich für acht von neun Mannschafts-Wettbewerben qualifizierte. Auch Brasilien (7), China, die USA (beide 5), der Iran, Kanada und Japan (4) stellen mehr Mannschaften als Deutschland.

Die Nominierungs-Kommission des Deutschen Behindertensportverbandes wird auf einer Sitzung am 21. Juli über die endgültigen Nominierungen entscheiden.

In Peking vor vier Jahren war der DBS mit 170 Athleten vertreten und belegte mit insgesamt 59 Medaillen (14 Gold, 25 Silber, 20 Bronze) Rang elf im Medaillenspiegel.

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