Trotz eines Fauxpas des Veranstalters hat die deutsche Nationalmannschaft in der Rhythmischen Sportgymnastik beim Weltcup in Minsk im Mehrkampf den siebten Platz belegt und sich mit Ball und Bändern/Reifen für die Finals qualifiziert.
Beim letzten Wettkampf vor den Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August) turnte das deutsche Quintett in der Ballübung mit 26,2625 Punkten auf Platz sieben, obwohl der Ausrichter die falsche Musik abgespielt hatte.
"So etwas ist uns noch nie passiert. Die Veranstalter haben sich im Nachhinein tausendmal entschuldigt", sagte Trainerin Katja Kotelnikova. Weil die deutsche Mannschaft beim Einsatz der Musik mit ihren Bewegungen begonnen hatte, musste die Übung laut Regelwerk zu Ende geturnt werden.
In der Übung mit Bändern und Reifen standen dank 26,200 Punkten ebenfalls Rang sieben sowie der Finaleinzug zu Buche.
Vor den Mannschaftsentscheidungen am Sonntag treten am Samstag Jana Berezko-Marggrander (Schmiden) und Laura Jung (Wendel), die deutschen Einzelstarterinnen bei Olympia, im Mehrkampf an.

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