Mit einem Sprung aus fast 30.000 Metern Höhe und einer zwischenzeitlichen Fallgeschwindigkeit von beinahe 900 Stundenkilometern ist der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner seinem geplanten Versuch für gleich vier Rekorde deutlich nähergekommen.

Nach dem erfolgreichen Test landete der 43-Jährige, der die Stratosphäre als zweitunterste Schicht der Erdatmosphäre in seiner Druckkapsel mit einem überdimensionalen Heliumballon erreichte, mit einem Fallschirm in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico.

Baumgartner plant seinen spektakulären Rekordsprung für August. Der Salzburger will dabei aus 36.576 Metern springen und damit Bestmarken für den höchsten bemannten Ballonflug, den höchsten Absprung mit dem Fallschirm, den Fall in Überschallgeschwindigkeit und mit geschätzt über fünf Minuten den längsten freien Fall aufstellen.

Der Ballon soll dabei die Höhe eines Wolkenkratzers haben.

Bei dem Sprung über New Mexico ließ sich Baumgartner bei 29.455 m Höhe aus einer Luke der Druckkapsel fallen.

Bei seinem Fall in Richtung Erde erreichte der Wahl-Amerikaner eine Spitzengeschwindigkeit von 862 km/h. Der frühere US-Soldat Joe Kittinger war bei seinem Rekord vor 52 Jahren aus 31.332 m gesprungen.

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