Die Handballer des THW Kiel haben die Wahl zum Sportler des Jahres heftig kritisiert.

"Bei allem Respekt, den ich vor den Mannschaften habe, die vor uns platziert sind - für mich war der THW Kiel die Mannschaft des Jahres. Pech für uns, dass unsere Erfolge in ein olympisches Jahr gefallen sind", sagte THW-Trainer Alfred Gislason den "Kieler Nachrichten".

Die Kieler Triple-Sieger hatten bei der prestigeträchtigen Sportlerwahl von rund 1500 Sportjournalisten trotz sensationeller Bundesliga-Saison ohne Punktverlust sowie Erfolgen in der Champions League und im DHB-Pokal nur den fünften Platz belegt.

Als Mannschaft des Jahres wurde am Sonntagabend der deutsche Ruder-Achter ausgezeichnet. Er hatte bei den Olympischen Spielen in London Gold gewonnen.

Auch THW-Manager Klaus Elwardt kritisierte das Votum der Journalisten.

"Ich empfinde es als sehr schade, dass unsere sportliche Leistung nicht ausreichend gewürdigt wird", sagte Elwardt im Gespräch mit "Sport Bild Plus": "Als wir bis Mitte vergangener Woche keine Einladung erhielten, war klar, dass wir nicht auf den ersten drei Plätzen gelandet sind. Und das macht uns tieftraurig."

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