Papst Benedikt XVI. hat in Rom vor den Gefahren des Leistungssports gewarnt.

"Der Druck, gute Leistungen zu bringen, darf nie dazu verleiten, Abkürzungen zu nehmen - so wie es beim Doping der Fall ist. Möge der Teamgeist dazu ermuntern, solche Sackgassen zu vermeiden", sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche bei einem Empfang für die italienischen Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2012.

Sinnvoller Sport müsse immer "im Dienst der Person stehen", Leistung sei nicht das einzig Wichtige.

"Jede sportliche Aktivität, auch die von Amateuren, verlangt einen Sinn für Solidarität und Selbstlosigkeit. Das setzt einen Weg menschlichen Reifens voraus: Verzicht, Hartnäckigkeit, Geduld und vor allem Demut, für die es zwar keinen Beifall gibt, die aber das Geheimnis des Erfolges sind", sagte der Papst.

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