Zum ersten Mal nach ihrem spektakulären Silbermedaillengewinn bei den Olympischen Spielen in London nimmt Degenfechterin Britta Heidemann wieder an einem internationalen Wettkampf teil.

Die 30-Jährige beendet am kommenden Sonntag beim Grand Prix im chinesischen Xuzhou ihre selbstgewählte sportliche Auszeit.

"Ich habe nach einem Gespräch mit den Trainern beschlossen, wieder einzusteigen. Thematisch passt der Grand Prix in China natürlich sehr gut dazu", sagte die Olympiasiegerin von Peking: "Es ist eher ein Testturnier, danach schauen wir ganz in Ruhe, was kommt. Ich bin jedenfalls guter Dinge."

Geplant sind in diesem Jahr erst einmal vier Wettkämpfe mit Europameisterschaft und Weltmeisterschaft.

Bei den Olympischen Spielen in London hatte Heidemann mit ihrem dramatischen Halbfinalsieg für einen der aufsehenerregendsten Momente der Spiele gesorgt und auch die erste deutsche Medaille gewonnen.

Beim Stand von 5:5 im Sudden Death gegen die Südkoreanerin Shin A Lam hatte es zwei Doppeltreffer innerhalb der letzten Sekunde gegeben. Die österreichische Obfrau Barbara Csar verlangte daraufhin beim Kampfgericht die Überprüfung der Uhr, bei der ein Fehler festgestellt wurde.

Beim dritten Versuch traf die Olympiasiegerin von Peking alleine, Shin verlor. Dagegen legte die südkoreanische Delegation Einspruch ein. Erst nach über einer Stunde stand der Finaleinzug Heidemanns fest.

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