Das Comeback von Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann endete bereits in Runde eins, der Siegeszug von Säbelfechter Benedikt Wagner erst im Finale. Bei ihrem ersten Auftritt nach den Spielen in London musste Heidemann neun Monate nach ihrer Silbermedaille bereits im Auftaktgefecht eine knappe Niederlage hinnehmen.

Die 30 Jahre alte Leverkusenerin verlor beim Grand Prix im chinesischen Xuzhou in der Runde der letzten 64 gegen die Südkoreanerin Lee Hyewon knapp mit 13:14 und belegte am Ende Platz 33. Beste Deutsche war Monika Sozanska (Heidenheim) auf Rang sieben.

Dagegen setzte der erst 22-jährige Wagner beim Weltcup in Athen mit Platz zwei ein Ausrufezeichen. Der Dormagener verlor erst im Finale gegen Olympiasieger Aaron Szilagyi aus Ungarn 9:15. Seine Vereinskollegen Matyas Szabo und der Olympiafünfte Max Hartung auf den Rängen sieben und zehn rundeten das starke deutsche Ergebnis ab.

"Ich bin natürlich mit dem Auftreten meiner Jungs sehr zufrieden. Benedikt hat erneut bewiesen, dass er im Konzert der Großen ganz vorne mitmischen kann", sagte Bundestrainer Vilmos Szabo.

Sein Sohn Matyas hatte im Achtelfinale gegen den ehemaligen Weltmeister Nicolas Limbach gewonnen.

Beim Florett-Weltcup in Seoul reichte es für die Deutschen dagegen nicht zu einem Podestplatz. Bester Starter war der viermalige Einzel-Weltmeister Peter Joppich auf Platz 13.

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