Unter der Leitung des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Udo Steiner soll eine siebenköpfige unabhängige Expertenkommission dem Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB Empfehlungen für den Umgang mit der Doping-Vergangenheit und für daraus zu ziehende Konsequenzen im Anti-Doping-Kampf geben.

Zu der Kommission gehören außerdem Klaus Cachay, Leiter des Arbeitsbereichs "Sport und Gesellschaft" der Uni Bielefeld, die NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann, Prof. Dr. Herbert Löllgen, Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, und Prof. Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Anti-Doping-Labors der Deutschen Sporthochschule Köln.

Auch zwei ehemalige Sportler sind mit an Bord.

Meike Evers-Rölver, Ruder-Olympiasiegerin und Kriminalkommissarin sowie der ehemalige Basketball-Nationalspieler Volkhard Uhlig sind ebenfalls in der Kommission vertreten.

Aufgabe der Kommission ist es, den Abschlussbericht der Studie "Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation" sowie alle weiteren Berichte der Forschergruppen aus Münster und Berlin zu studieren und dem DOSB-Präsidium Handlungsempfehlungen zu geben.

Das DOSB-Präsidium hat den Kommissions-Vorsitzenden Steiner gebeten, nach Möglichkeit noch in diesem Jahr einen ersten Zwischenbericht vorzulegen.

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