Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Einsicht in die 804 Seiten umfassende Studie "Doping in Deutschland von 1950 bis heute" sowie in deren Vorentwürfe und Vorgängerstudien verweigert. Die Verantwortung für die Quellen und Texte liegt beim Bundesinnenministerium (BMI).

"Der presserechtliche Auskunftsanspruch erstreckt sich nicht auf eine Akteneinsicht", hieß es in einer Mitteilung des Gerichts.

Ein Journalist hatte per einstweiliger Anordnung den vollständigen Informationszugang gefordert. Die 27. Kammer des Verwaltungsgerichts wies den Eilantrag jedoch zurück.

Der presserechtliche Auskunftsanspruch sei allein auf die Beantwortung konkreter Fragen, nicht aber auf Informationszugang gerichtet. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

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