Turn-Präsident Rainer Brechtken schließt eine Kandidatur als Nachfolger von Thomas Bach an der Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nicht aus.

"Ich schließe überhaupt nichts aus", sagte er in einem Interview der Zeitung "Neues Deutschland".

Der Chef des Deutschen Turner-Bundes wies aber darauf hin, dass er als Sprecher der Spitzenverbände die Aufgabe habe, ein sauberes und geordnetes Verfahren zu gewährleisten.

"Es ist nicht der Zeitpunkt, über Personen zu reden", betonte Brechtken.

Er selbst verstehe sich im Moment als Moderator. "Um diese Rolle annehmen zu können, kann ich aber nicht über Namen reden, auch nicht über meinen", sagte Brechtken.

Bach wird sein Amt am kommenden Montag niederlegen, um sich als frisch gewählter Präsident des Internationalen Olympischen Komitees Richtung Lausanne zu verabschieden.

Danach führt Hans-Peter Krämer als Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen die DOSB-Geschäfte übergangsweise.

Am 7. Dezember wird bei der DOSB-Vollversammlung in Wiesbaden entschieden, ob Krämer dies auch noch bis zum Ende der Legislaturperiode im Dezember 2014 macht oder ein Bach-Nachfolger feststeht.

Brechtken bekräftigte erneut: "Der deutsche Sport muss in der Lage sein, bis Dezember eine Lösung zu präsentieren."

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