Japans Judosport kommt nicht zur Ruhe: Weltmeister Shohei Ono wurde wegen Gewaltanwendung gegen Mitglieder seiner Trainingsgruppe an der Tenri-Universität für 30 Tage von der Hochschule verwiesen.

Neben dem 73-kg-Champion dürfen drei weitere Judoka aus dem gleichen Grund das Gelände der Hochschule in Tokio einen Monat lang nicht betreten.

Über weitere Sanktionen gegen Ono, der sich bereits für mehrere Schläge und Tritte gegen jüngere Angehörige des Judo-Teams entschuldigt hat, entscheidet der nationale Verband AJJF am Mittwoch.

Der Eklat um Ono trifft den AJFF mitten in den Aufräumarbeiten seiner jüngsten Affären.

Im Sommer war Verbandschef Haruki Uemura als Konsequenz aus dem Missbrauchs-Skandal um den ehemaligen Cheftrainer Ryuji Sonoda, der Mitglieder des Nationalteams während der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2012 sogar mit Bambusschwertern geschlagen haben soll, zurückgetreten.

Zu Jahresbeginn war der zweimalige Olympiasieger Masato Uchishiba wegen Vergewaltigung einer Studentin zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

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