Die NADA schlägt erneut Alarm: Die Nationale Anti Doping Agentur hat am Mittwoch erklärt, dass ihre Finanzierung für das Jahr 2014 immer noch nicht gesichert ist.

"Eine Planung über das Jahr 2013 hinaus ist derzeit nicht möglich. Erfolgreiche Anti-Doping-Arbeit braucht aber finanzielle Stabilität und eine langfristige Strategie", erklärte die Agentur.

Sie sagt weiter: "In den öffentlichen Diskussionen der vergangenen Wochen ist erneut klar geworden, die NADA muss institutionell und finanziell gestärkt werden. Wenn die Finanzierung nicht bald gesichert wird, droht der NADA ein Verlust des Know-hows und der Erfahrung aus mehr als 10 Jahren."

Die Agentur folgert: "Dies wäre angesichts der weiterhin großen Herausforderungen im Anti-Doping-Kampf fatal für den gesellschaftlichen Auftrag der Stiftung."

Die NADA basiert auf einem unabhängigen Finanzierungssystem aus Wirtschaft, Sportverbänden, Bund und Ländern.

"Dieses Stakeholdermodell funktioniert nicht mehr. Bisher ist für 2014 ausschließlich die Unterstützung durch die Verbände und - in Teilen - durch den Bund gesichert", beklagt die Agentur.

Aus der Wirtschaft beteiligten sich lediglich die Unternehmen adidas und Otto-Bock an der Finanzierung: "13 Bundesländer leisteten in diesem Jahr überhaupt keinen Beitrag. Ein Rückgang der operativen Mittel der NADA um rund 20 Prozent ist derzeit absehbar."

Die NADA lässt wissen, sie unternehme alle Anstrengungen, um die finanziellen Ressourcen für die Zukunft zu sichern, damit sie ihren Aufgaben weiterhin auf hohem Niveau nachkommen und sich stetig weiterentwickeln kann.

Mit einer professionell aufgestellten Kampagne werde sie in den nächsten Monaten auf mögliche neue Partner zugehen.

Der Etat von rund 6,5 Millionen Euro für das Jahr 2013 konnte erst spät gesichert werden, unter anderem durch eine weitere Million Zuschuss des Bundes.

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