Ringerin Aline Focken hat bei der WM in Budapest die erhoffte erste deutsche Medaille verpasst.

In der Klasse bis 67 kg verlor die EM-Dritte aus Krefeld den Bronze-Kampf gegen Sara Dosho (Japan), sorgte mit Platz fünf aber am fünften Wettkampftag für die bislang beste Platzierung für den Deutschen Ringer-Bund (DRB) in Ungarn.

"Eine professionelle Einstellung und eine starke Turnierleistung von Aline", sagte DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis.

Focken (22) hatte nach zwei Siegen zum Auftakt ihr Viertelfinale gegen die spätere Weltmeisterin Alina Statnyk-Machynia verloren und war über die Hoffnungsrunde weitergekommen.

Maria Selmaier (Jena/72 kg) feierte zu Beginn zwar auch einen Sieg, musste sich im Achtelfinale dann aber Swetlana Sajenko geschlagen geben.

Da die Moldawierin im weiteren Turnierverlauf das Finale verfehlte, war das Turnier für Selmaier beendet.

Bei den Männern scheiterte Griechisch-Römisch-Spezialist Lukas Höglmeier (Gailbach/55 kg) in der Hoffnungsrunde an Iwan Lizatowic (Kroatien).

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