Kostenexplosion bei Sportprozessen: Der weltweit schon über 50 Millionen Dollar jährlich verschlingende Anti-Doping-Kampf treibt auch die Ausgaben des Internationalen Sportgerichtshofs CAS in die Höhe.

Die Kosten der in hohem Maße mit Dopingverfahren befassten Lausanner Institution stiegen binnen zwei Jahren von 2010 bis 2012 um rund 68 Prozent auf 24,21 Millionen Dollar.

Dies geht nach Angaben der sportpolitischen Internet-Plattform insidethegames aus den Zahlen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hervor, das ein Drittel der CAS-Ausgaben trägt.

Das IOC erstattete dem CAS danach im Jahr 2012 Kosten von insgesamt 8, 07 Millionen Dollar.

Ebenfalls ein Drittel der Ausgaben des Sportgerichtshofs trägt die Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees (ANOC), ein Viertel die Olympischen Sommersportverbände (ASOIF) und ein Zwölftel die Olympischen Wintersportverbände (AIOWF).

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