Kuba will seinen Sportlern in Zukunft erlauben, beruflich im Ausland tätig zu sein. Dies schließe die Möglichkeit ein, dass sie von ausländischen Vereinen unter Vertrag genommen würden, berichtete am Freitag die Parteizeitung "Granma".

Auch Trainern und anderen Sportspezialisten würde die Möglichkeit offen stehen. Ziel sei es, neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Reform sehe auch Gehaltserhöhungen bei Hochleistungssportlern vor.

Auf der Karibikinsel wurde seit Wochen über die mögliche Reform im Sportbereich spekuliert. Das sozialistische Kuba schaffte 1962 den Profisport ab.

Viele Top-Sportler verlassen seitdem oft illegal das Land, um in den USA unter Vertrag zu kommen. Kubas Baseballspieler und Boxer genießen weltweit einen hervorragenden Ruf.

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