Cyril Moussilmani hat die erste Slalomwettfahrt bei den 30. Weltmeisterschaften der Windsurfer vor Sylt gewonnen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging der Franzose beim GP Joule Windsurf World Cup in Westerland mit einem Blitzstart in Führung und verteidigte diese bis ins Ziel.

Er siegte vor dem Argentinier Gonzalo Costa Hoevel und Weltmeister Antoine Albeau aus Frankreich, der damit der Titelverteidigung ein weiteres Stück näher gekommen ist. Sein schärfster Rivale um den WM-Titel, Alberto Menegatti aus Italien, landete nur auf Platz sieben.

Ein deutscher Surfer begeisterte die Zuschauer am Brandenburger Strand: Gunnar Asmussen aus Flensburg siegte im "kleinen Finale" und wurde Neunter.

Der 34-Jährige vollbrachte dabei das Kunststück, Björn Dunkerbeck zu schlagen, der hinter ihm auf Platz zehn einkam.

"Ich hatte einen Superstart und war auf der Geraden sogar schneller als Björn. Wenn die Bedingungen weiter so gut bleiben, liegt für mich noch mehr drin", meinte Asmussen.

Bis zum kommenden Sonntag werden die Surfer je nach Wellen- und Wind-Bedingungen im Slalom, Waveriding oder Freestyle antreten.

Dabei geht es außer Gesamtpreisgeldern von insgesamt 120.000 Euro auch um Weltranglisten-Punkte.

Der zweimalige Waveriding-Weltmeister Philip Köster werde erst am Wochenende starten, sagte Sprecher Sven Kaatz.

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