Bei 8106 Trainingskontrollen im Jahr 2013 hat die NADA lediglich drei Sportlern den Missbrauch unerlaubter Mittel nachgewiesen.

In allen drei Fällen wurde ein Verfahren eingeleitet. Die beiden betroffenen Radsportler wurden letztendlich freigesprochen, ein Behindertensportler wurde für zwei Jahre gesperrt.

Im Vorjahr waren es noch acht Sportler, gegen die ein Verfahren eingeleitet wurde.

Die niedrige Quote erklärt die NADA-Vorsitzende Andrea Gotzmann damit, dass "das abschreckende System" funktioniere.

Zudem sei die Zahl auch Indiz für eine erfolgreiche Präventionsarbeit der NADA.

"Wir haben inzwischen eine Athletengeneration, die aufgeklärt ist, die durch viele Schulungsmaßnahmen gegangen ist, die bewusst mit diesem Thema umgeht. Da sehe ich Richtung Nachhaltigkeit schon einige Erfolge."

Die NADA führt mittlerweile 23,7 Prozent aller Wettkampfkontrollen in Deutschland durch. 2015 sollen es dann aber alle sein.

Das ist nicht nur erklärtes Ziel der NADA, sondern auch Teil des überarbeiteten Codes der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), der 2015 in Kraft treten soll.

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