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Robert Harting empfindet die alten Rekorde als Beleidigung
Robert Harting setzt sich für andere deutsche Spitzensportler ein © getty

Diskus-Olympiasieger Robert Harting will eine Woche nach der Lizenzerteilung für die Deutsche Sportlotterie in einem nächsten Schritt die Öffentlichkeitsarbeit forcieren.

"Erst einmal geht es darum, die Sportlotterie in den Markt zu drücken. Wir müssen den Leuten erklären, worum es geht, und wir müssen die Lotterie bekannter machen", sagte Harting.

Am 5. Juni hatte die von Harting mit ins Leben gerufene Privatlotterie zur Förderung deutscher Spitzenathleten nach einer wochenlangen Hängepartie die Glücksspiellizenz erhalten.

"Das war eine geile Nachricht. Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen. Wenn man eineinhalb Jahre nicht weiß, ob man arbeiten darf, und dann geht es, ist das eine tolle Nachricht", sagte Harting.

Im September will die DSL ihren Betrieb aufnehmen. Aus den Erlösen der Lotterie soll das Grundgehalt vieler deutscher Top-Athleten von derzeit 300 auf 1000 Euro angehoben werden.

Lange fühlten sich Harting und die Macher der DSL im Zuge des Lizenzantrages von Teilen des Deutschen Sports behindert.

Harting sprach sogar von mafiösen Strukturen.

"Jeder kann sagen, was er will", verteidigte sich der Welt- und Europameister, wollte aber nicht mehr nachkarten: "Wir müssen jetzt den Blick nach vorne richten."

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