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Matyas Szabo (l.) hat einen Kreuzbandriss erlitten
© imago

Die deutschen Säbelfechter haben am Schlusstag der EM in Straßburg Bronze gewonnen und dem Deutschen Fechter-Bund (DFeB) damit einen versöhnlichen Ausklang der Titelkämpfe in Frankreich beschert.

Gold holte Italien, das sich im Finale gegen Russland mit 45:44 durchsetzte.

Das Team um Geburtstagskind Benedikt Wagner (24) gewann das "kleine Finale" mit 45:35 gegen Weißrussland und feierte das zweite Edelmetall nach Florett-Bronze durch Peter Joppich.

Jubilar Wagner war es vorbehalten, den entscheidenden Treffer gegen Alexander Bujikewitsch zu setzen. Zuvor hatten der Dormagener und seine Vereinsklollegen Matyas Szabo (22), Richard Hübers (21) und Max Hartung (24) mit souveränen Aktionen einen deutlichen Vorsprung herausgefochten.

Dem Sieg im Gefecht um Platz drei war ein Kraftakt vorausgegangen. Das junge Team (Altersschnitt: 22,7 Jahre) hatte Italien am Rande einer Niederlage, der Titelverteidiger und Olympia-Dritten zeigte seine Klasse erst spät und siegte hauchdünn (45:44).

Der DFeB wendete mit der zweiten Medaille das schlechteste EM-Ergebnis seit neun Jahren gerade noch ab, 2005 hatte nur Steven Bauer bei der EM in Zalaegerszeg/Ungarn für Edelmetall gesorgt (Bronze). Die interne Vorgabe des DFeB von drei Medaillen wurde allerdings verpasst.

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