vergrößernverkleinern
Charline van Snick (l.) gewann 2012 Olympia-Bronze © getty

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die zweijährige Dopingsperre gegen die belgische Judoka Charline van Snick aufgehoben.

Die 23 Jahre alte Olympiadritte von London war bei der WM 2013 in Brasilien positiv auf Kokain getestet worden.

Im CAS-Urteil heißt es nun, dass "eine Sabotage gegen die Athletin das wahrscheinlichste Szenario" für das Zustandekommen der Probe sei.

Van Snick, die wegen der vermuteten Manipulation Klage gegen Unbekannt eingereicht hat, darf damit auch die in London gewonnene Bronzemedaille behalten.

Zuvor hatte sie stets ihre Unschuld betont. "Ich war von der Entscheidung schockiert", sagte van Snick: "Die Strafe ist brutal und unverhältnismäßig."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel