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Sebastian Brendel gewann Gold über 1000 Meter © getty

Die deutschen Kanuten haben die Heim-EM in Brandenburg mit fünf Medaillen in den zwölf olympischen Klassen beendet.

"Ich hätte am ersten Tag gerne zwei Medaillen mehr gesehen und am zweiten eine, aber die Welt ist enger zusammengerückt", sagte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler.

Eigentlich wollte der Deutsche Kanu-Verband in 50 Prozent der Rennen Edelmetall einfahren.

Bei der Heim-WM im Vorjahr in Duisburg hatte es noch zu sieben Medaillen in den wichtigsten Klassen gereicht. An der Havel sorgten nun Sebastian Brendel (C1 über 1000 m), Max Rendschmidt/Marcus Groß (K2 über 1000 m) sowie Ronald Rauhe/Tom Liebscher (K2 über 200 m) für die deutschen Siege.

Franziska Weber (K1 über 500 m) holte zudem Silber, Max Hoff (K1 über 1000 m) steuerte einmal Bronze bei. Insgesamt gab es für die deutschen Starter in 25 von 26 Wettbewerben zehn Medaillen (5 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze).

Die EM, zu der an den drei Wettkampftagen 10.000 Zuschauer kamen, dient unter anderem zur Vorbereitung auf die WM in Moskau (6. bis 10. August).

Dabei gab es vor allem bei den Großbooten einige Enttäuschungen.

Der erfolgsverwöhnte Kajak-Vierer der Frauen, der in London noch Gold gewonnen hatte, wurde lediglich Vierter.

Das Großboot der Männer schaffte es erst gar nicht in den Endlauf.

Dafür gab es in den nicht-olympischen Klassen weitere Erfolge.

So holte unter anderem Liebscher im Kajak-Einer über 500 m Gold, Brendel gewann über die gleiche Distanz im Canadier-Einer Silber sowie Gold über 5000 m.

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