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Stefan Koellner verpasste das Finale © imago

Einen Tag nach dem Doppeltriumph von Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn haben die deutschen Männer bei der EM der Modernen Fünfkämpfer in Szekesfehervar enttäuscht.

Im Finale am Sonntag belegte der deutsche Meister Patrick Dogue (1405 Punkte) nur den 21. Platz, noch schlechter lief es für seine Klubkollegen Marvin Faly Dogue (1394) als 23. und Fabian Liebig (1316) auf Rang 33.

Stefan Köllner hatte den Endkampf der besten 36 Athleten verpasst.

EM-Gold holte der russische Ex-Weltmeister Alexander Lesun (1493).

Schöneborn hatte am Samstag den Titel bei den Frauen gewonnen und damit ihre erste EM-Einzelmedaille seit 2011 gefeiert.

Ihr zweiter EM-Erfolg war zudem der Grundstein für den Erfolg der deutschen Mannschaft.

Die Rheinländerin sowie Annika Schleu und Janine Kohlmann holten mit einem Punkt Vorsprung Team-Gold vor der Ukraine.

Bei den Männern legte Patrick Dogue, der noch am Freitag in der Qualifikationsgruppe B den starken zweiten Platz belegt hatte, im Fechten (27.) und Schwimmen (33.) einen ganz schwachen Auftakt hin.

Mit ordentlichen Auftritten auf dem Pferd (14.) und besonders im Combined Wettbewerb (9.) kletterte er im Ranking noch nach oben.

Die schwache Ausbeute der deutschen Männer schlug sich auch in der Teamwertung nieder: Die Athleten des Deutschen Verbandes für Modernen Fünfkampf (DVMF) belegten den zehnten und damit vorletzten Platz.

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