vergrößernverkleinern
Nicolas Limbach wurde 2009 Weltmeister © imago

Die Säbelherren um den ehemaligen Weltmeister Nicolas Limbach haben den deutschen Fechtern bei der WM in Kasan einen gelungenen Auftakt beschert.

Während am ersten Tag der Titelkämpfe die deutsche Meisterin Sibylle Klemm (Dormagen) und Olympiateilnehmerin Alexandra Bujdoso (Koblenz) etwas überraschend bereits in der Qualifikation ausschieden, schafften Limbach, Benedikt Wagner und Matyas Szabo (alle Dormagen) ohne Probleme den Sprung ins Hauptfeld am Freitag.

Dort stehen auch Stefanie Kubissa und Anna Limbach (beide Dormagen), die ihre Vorrunde souverän meisterten.

Ihr Vereinskollege, der Olympiasiebte Max Hartung, war aufgrund seiner Weltranglistenposition bereits für die Medaillenentscheidung qualifiziert.

"Der Start war insgesamt gut", sagte Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB). Auch wenn zu Beginn des Tages das frühe Aus von Klemm und Bujdoso etwas die Stimmung getrübt hatte.

"Eigentlich hatte ich von allen Vieren erwartet, dass sie ins Hauptfeld einziehen. Wir haben den Anspruch, bei den besten 64 dabei zu sein", sagte Bundestrainer Eero Lehmann.

Das schafften aber nur zwei seiner Schützlinge. Die viermalige nationale Meisterin Kubissa absolvierte ihre Poolgefechte mit 5:1 Siegen und schaffte damit direkt den Sprung ins Hauptfeld, Limbach (3:2) gewann das Entscheidungsgefecht gegen Marta Baeza Centurion (Brasilien) mit 15:8.

Bujdoso (3:3) verlor gegen die Italienerin Lucrezia Sinigaglia 12:15, Klemm (3:2) unterlag Zhang Xueqian 7:15.

Davon unbeeindruckt lösten die deutschen Herren ihre Vorrundenaufgaben souverän.

Der zuletzt verletzte Limbach (6:0 Siege) und Wagner (5:1) qualifizierten sich direkt für das Hauptfeld, Matyas Szabo (4:1) bezwang im entscheidenden Gefecht den Japaner Ryo Miyayama 15:7.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel