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Sieger Sebastien Loeb (r.), Co-Pilot Daniel Elena (l.) © getty

Der Citroen-Pilot gewinnt nach spannender Schlussetappe die Neuseeland-Rallye. Der WM-Spitzenreiter nutzt das Ford-Desaster.

Hamilton - Weltmeister Sebastien Loeb hat nach einer spannenden Schlussetappe die Neuseeland-Rallye gewonnen.

Der französische Citroen-Pilot fiel nach einem Dreher frühzeitig auf den vierten Platz zurück, bei seiner Aufholjagd auf dem Weg zum 44. Sieg profitierte er von einem schleichenden Platten seines finnischen WM-Kontrahenten Mikko Hirvonen.

Der Ford-Pilot büßte seine Führung ein und musste sich mit Platz drei hinter Loebs Teamkollegen Dani Sordo (Spanien) zufrieden geben.

Am Samstag hatten Loeb und Hirvonen auf den Tagessieg verzichtet und ließen sich beim elften von 15. Saisonrennen zurückfallen, um nicht als "Staubsauger" für das Fahrerfeld in die Schlussetappe starten zu müssen.

Tagessieg an Latvala

So ging der Tagessieg sowie die zwischenzeitliche Gesamtführung an Hirvonens Markenkollegen und Landsmann Jari-Matti Latvala.

Am Sonntag schied er auf Position zwei liegend jedoch vorzeitig aus, nachdem er einen großen Stein getroffen hatte.

Loeb verdoppelte mit seinem achten Saisonsieg den Vorsprung in der WM-Gesamtwertung vor Hirvonen auf acht Punkte.

Loeb auf dem Weg zum Rekordhalter

Die Spitzenposition hatte er nach seinem siebten Sieg bei der siebten WM-Auflage der Deutschland-Rallye wieder von Hirvonen übernommen.

Mit seinem möglichen fünften WM-Titel würde sich Loeb am Ende des Jahres zum alleinigen Rekordhalter krönen.

Auf vier Titel kommen außer ihm noch die beiden Finnen Juha Kankkunen (1986, 1987, 1991, 1993) und Tommi Mäkinen (1996 bis 1999).

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