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Michael Schumacher am Steuer eines normalen Wagens © imago

Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister gibt auf der Bundesstraße richtig Gas und wird in der Nähe seiner Heimat Kerpen geblitzt.

Von Wolfgang Kleine

Kerpen - Für seine schnellen Runden auf den WM-Rennstrecken im Ferrari und zuvor im Benetton wurde Michael Schumacher bewundert und verehrt.

Auch jetzt sorgt sein schnelles Fahren für Erstaunen - das aber eher bei der Polizei. Denn der siebenmalige Formel-1-Weltmeister gab diesmal auf der Bundesstraße zu viel Gas.

Schumi wurde bei einem Besuch seiner Heimat Kerpen geblitzt. Laut "Bild" soll er in der 100-km/h-Zone mit Tempo 140 in seinem Audi-Cabriolet unterwegs gewesen sein. Dafür waren angeblich ein Bußgeld von 75 Euro und drei Punkte in der Flensburger Verkehssünder-Kartei fällig.

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis bestätigt die Geschwindigkeitsüberschreitung durch Schumacher. Heribert Mödder, Polizeisprecher beim Landrat Rhein-Erft-Kreis, gegenüber Sport1.de: "Ja. Die Überschreitung wurde von uns festgestellt."

Polizei bestätigt Verkehrsvergehen

Im Polizeipressebericht heißt es: "Auf der B 477 in Höhe der Ortschaft Niederbolheim wurde eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei wurden zehn Fahrzeugführer, u.a. Michael Schumacher, mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung gemessen. Maßnahmen zur Verfolgung der Ordnungswidrigkeiten wurden bei allen Betroffenen von der Polizei eingeleitet."

Michael Schumacher, der derzeit als Ferrari-Berater agiert, hat sich öffentlich für das Rasen entschuldigt.

"Es tut mir sehr leid"

"Es tut mir sehr leid", wird Schumi in der "Bild" zitiert, "schnelles Fahren gehört sich nur auf der Rennstrecke."

Pikant: Der Kerpener hat sich jüngst in einem Werbespot für mehr Sicherheit auf den Straßen stark gemacht.

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