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Mikko Hirvonen wurde im Jahr 2002 finnischer Rallyemeister © getty

Hirvonen holt seinen ersten Saisonsieg und macht Punkte gut. Der bislang überragende Loeb macht Fehler und überschlägt sich.

Loutraki - Vize-Weltmeister Mikko Hirvonen hat die Akropolis-Rallye gewonnen und ist nach seinem ersten Saisonsieg Titelverteidiger Sebastien Loeb wieder dicht auf den Fersen.

Nachdem der Rekordweltmeister aus Frankreich, der mit fünf Siegen in die Saison gestartet war, beim 7. von 12 WM-Läufen in Griechenland am Samstag nach einem Überschlag mit seinem Citroen C4 ausgeschieden war, verkürzte der finnische Ford-Pilot seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf sieben Punkte (48:55).

Noch vor zwei Rallyes hatte Hirvonen scheinbar aussichtslos 20 Zähler zurückgelegen.

"Wir sind gesund, das ist wichtig"

Loeb war am Samstag in einer scharfen Rechtskurve von der Strecke abgekommen. (Loeb ausgeschieden)

Der Wagen überschlug sich und wurde erheblich beschädigt. Der Franzose und sein monegassischer Beifahrer Daniel Elena blieben unverletzt.

"Wir sind gesund, das ist wichtig. Unser Auto hat sich fünf- oder sechsmal überschlagen", sagte Loeb, der mit dem linken Vorderrad gegen einen Stein gefahren war.

Ogier auf Platz zwei

Da auch Loebs spanischer Teamkollege Dani Sordo mit mehr als 18 Minuten Rückstand die Top-10-Plätze deutlich verpasste, rettete Junioren-Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) im Citroen-Junior-Team die Ehre der Franzosen.

Mit 1:12,9 Minuten Rückstand auf Hirvonen landete er noch vor dessen Landsmann und Ford-Teamkollegen Jari-Matti Latvala (1:45,0 Minuten zurück) auf Platz zwei.

Latvala hatte zuletzt auf Sardinien als erster Fahrer außer Loeb einen Sieg gefeiert. Dort war der Weltmeister nach einem Reifenschaden auf Platz vier gelandet.

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