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Luc Alphand gewann 1997 den alpinen Gesamtweltcup © SPORT1

Der Franzose erleidet bei einer Motorrad-Rallye Verletzungen an der Wirbelsäule, wird aber erfolgreich operiert.

Paris - Der frühere Dakar-Sieger und ehemalige Ski-Weltcupgewinner Luc Alphand ist bei der Motorrad-Rallye Rand'Auvergne in Zentralfrankreich schwer verunglückt.

Der Franzose hatte bei einem Sturz Brüche an der Wirbelsäule erlitten, ist aber bereits am Montag in einem Krankenhaus in Clermont-Ferrand erfolgreich operiert worden.

"Seine Wirbelsäule ist stabil und der Patient ist neurologisch in guter Verfassung", teilte die Klinik in einem Statement mit. Einen Tag nach der OP konnte Alphand bereits wieder in seinem Zimmer auf- und abgehen.

Der 43-jährige Franzose machte am Dienstagmorgen nach Angaben seiner Agentur in einer Klinik in Clermont-Ferrand in Anwesenheit seiner Ärzte erste Schritte und abolvierte außerdem einen Gehirnfunktionstest erfolgreich.

Keine Gefahr einer Hirnschädigung

Alphand muss allerdings noch zehn Tage in der Klinik bleiben.

"Nach meinem Wissensstand hatte Luc nicht das Bewusstsein verloren. Es besteht keine Gefahr einer Hirnschädigung", sagte Poincioux der Nachrichtenagentur "AFP": "Es ist allerdings ein schwerer Schlag für ihn, dass er sich einige Zeit nicht bewegen kann. Er ist sehr geknickt, auch wenn er weiß, dass er viel Glück hatte."

Zur Ursache des Unfalls machte Alphands Management keine Angaben 50911(DIASHOW: Rallye Dakar 2009).

Triumph bei Dakar 2006

Der Franzose hatte die Ski 1997 nach dem Triumph im Gesamtweltcup sowie drei Erfolgen in der Abfahrts-Wertung und einem Sieg im Super-G-Ranking an den Nagel gehangen.

2006 gewann der 43-Jährige bei der Wüsten-Rallye Dakar acht Jahre nach seinem Debüt die Auto-Wertung (Dakar 2010: Titelverteidiger beeindruckt).

Die Rand'Auvergne ist ein Zwei-Tages-Rennen über jeweils 200 km mit insgesamt zehn Sonderprüfungen. 95 Prozent der Gesamtstrecke sind nicht gepflastert.

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