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Sebastien Loeb wurde im Mai vom Staatspräsidenten Sarkozy zum Ritter der Ehrenlegion ernannt © getty

Der Rallye-König meldet unverholenes Interesse am Toro-Rosso-Cockpit seines Landsmanns an. Nur auf seine Termine will er achten.

Paris - Der fünfmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb hat unverhohlenes Interesse am Formel-1-Cockpit seines französischen Landsmannes Sebastien Bourdais bei Toro Rosso angemeldet.

"Wenn Toro Rosso einen Fahrer braucht, würde ich gerne aushelfen. So lange sich die Kalender der Formel 1 (DATENCENTER: Die Formel-1-Termine) und der Rallye-WM nicht überschneiden (Rallye-WM 2010 ohne den Klassiker), ist alles möglich. Ich stehe jedenfalls zur Verfügung, wenn bei Toro Rosso ein Platz frei ist", sagte Loeb der "L'Equipe".

Loeb hatte im vergangenen Herbst für Toro Rosso in Barcelona Testfahrten bestritten und im Juni mehrere Gespräche mit der Teamleitung geführt.

Bourdais fährt hinterher

Bourdais droht bei Toro Rosso Spekulationen zufolge nach dem Großen Preis von Deutschland am Sonntag auf dem Nürburgring wegen bislang enttäuschender Ergebnisse der Rauswurf. (Letzter Grand Prix für Bourdais?)

Größere Aussichten auf Bourdais Cockpit als Loeb hat laut spanischer Medien allerdings der erst 19 Jahre alte Jaime Alguersuari. Der Spanier ist seit dem Großen Preis von Deutschland neuer Ersatzfahrer bei Toro Rosso und Red Bull und soll auch noch einige Sponsoren-Millionen im Gepäck haben.

Alguersuari hatte im vorigen Jahr als jüngster Fahrer die britische Formel-3-Meisterschaft gewonnen und war zuletzt in der Renault World Series unterwegs.

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