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Jacques Villeneuve war 1997 Formel-1-Weltmeister © getty

Der frühere Formel-1-Weltmeister ist einer der Stars beim 24-Stunden-Rennen in den Ardennen. Favorit ist ein deutscher Fahrer.

Spa - Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve kehrt nach Spa zurück.

Der Kanadier ist einer der großen Stars beim 24-Stunden-Rennen am Samstag auf dem berühmten Ardennenkurs.

"Ich freue mich auf diese Herausforderung, denn Spa zählt weltweit zu den Strecken, auf denen hohes fahrerisches Können gefragt ist", sagt der 38-Jährige, der sich das Cockpit mit dem früheren deutschen Formel-3-Meister Tung Ho Pin (China) und zwei Belgiern teilt.

Favoriten Phoenix und Vitaphone

Während Villeneuve und Co. "nur" einen Klassensieg im Visier haben, gehören die beiden deutschen Teams Phoenix und Vitaphone bei der 61. Auflage des Langstreckenklassikers, der gleichzeitig der 4. Saisonlauf zur FIA-GT-Meisterschaft ist, zum engeren Favoritenkreis.

Bartels will vierten Sieg

Titelverteidiger und Tabellenführer Michael Bartels (Plettenberg) peilt dabei seinen vierten Gesamtsieg an.

"Spa ist für mich in diesem Jahr aus zwei Gründen ein sehr wichtiges Rennen. Zum einen gilt es, die Führung in der Fahrer- und Teamwertung zu verteidigen, und außerdem wollen wir unserem Partner Maserati einen Sieg zum Abschied schenken", sagte Bartels.

Gespräche mit FIAT

Die italienische Nobelmarke hat das berühmte Langstreckenrennen seit der Premiere 2005 dreimal gewonnen.

Am Ende der Saison ziehen sich die Italiener aus der populären Sportwagenserie zurück, weil ihr MC12 ab 2010 nicht mehr zugelassen ist.

Bartels führt momentan Gespräche mit dem Mutterkonzern FIAT über ein werksunterstütztes Engagement für die ab dem nächsten Jahr von der FIA ausgeschriebene GT1- Weltmeisterschaft.

Vorläufig letzter Auftritt

Der 41-Jährige will beim vorläufig letzten Auftritt von Maserati in Spa nichts dem Zufall überlassen und deshalb setzt sein Vitaphone-Team statt zwei sogar drei MC12 ein, um die Siegchancen zu erhöhen. "Sollten alle drei Autos das Ziel erreichen, wäre das ein Traum", sagt Bartels.

Das Phoenix-Team aus Meuspath in der Eifel setzt einen Audi R8 LMS ein, der zumindest für den Klassensieg gut sein sollte.

In den früheren DTM-Piloten Marcel Fässler (Schweiz) und Alex Margaritis (Bonn) sitzen zudem zwei erfahrene Fahrer hinter dem Lenkrad.

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