vergrößernverkleinern
Sebastian Vettel schreibt den WM-Titel 2014 ab
Startet demnächst vielleicht als Rallye-Fahrer: Sebastian Vettel © getty

Nach Raikkönen erwägt offenbar auch der Heppenheimer den Sprung in die Offroad-Sportart - und schwärmt: "Es ist faszinierend."

Von Sebastian Binder

München - Die World Rallye Championship (WRC) fasziniert immer mehr Formel-1-Fahrer.

Nun bekundet auch Deutschlands Formel-1-Hoffnung Sebastian Vettel sein Interesse an der Offroad-Sportart.

"Ich habe in der Formel 1 viel zu tun, aber wer weiß - vielleicht werde ich eines Tages an der WM teilnehmen", sagte der Red-Bull-Pilot am Rande der Finnland-Rallye und heizte damit Spekulationen an.

In Jyväskylä war der 22-Jährige jedenfalls schon mal Zaungast bei Kimi Räikkönens Abstecher in die Rallye-WM - und zeigte sich ungeachtet dessen Unfalls 135692(DIASHOW: Räikkönen bei der Rallye-WM) begeistert: "Ich bin zum ersten Mal dabei, und es ist faszinierend."

"Fast so schnell wie die Formel 1"

Und weiter: "Es ist fast so schnell wie die Formel 1, aber ohne Auslaufzonen und auf Schotter." (Räikkönen wechselt auf den Schotter)

Der Heppenheimer war auf Einladung des Citroen-Teams nach Finnland gereist und bekam dabei von Serienweltmeister Sebastien Loeb exklusive Einblicke in das Geschehen.

Insbesondere die waghalsigen Driftaktionen der Rallye-Piloten beeindruckten Vettel: "Das ist Highspeed-Action, und es ist toll, draußen an den Prüfungen zuzuschauen - auch wenn ich leider nicht selbst fahre."

Kubica besitzt schon Rallye-Auto

Vettel und Räikkönen sind nicht die einzigen Formel-1-Fahrer, die die WRC in ihren Bann gezogen hat: Robert Kubica besitzt bereits ein eigenes Auto und erwägt gar seine WM-Teilnahme.

Dass der Rallye-Sport eine Herausforderung auch für den geübten Formel-1-Fahrer sein kann, musste Räikkönen bei einem Crash erfahren.

Unter den Augen seines Landsmanns Heikki Kovalainen leistete sich der Formel-1-Weltmeister von 2007 einen spektakulären Abflug in seinem Fiat Grande Punto, überschlug sich dabei.

Räikkönen blieb jedoch unverletzt und nahm es gelassen. Der Finne freute sich vielmehr über die anerkennenden Worte von Rennsieger Mikko Hirvonen.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel