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Cyndie Allemann hat Benzin im Blut. Seit ihrem achten Lebensjahr ist die Schweizerin auf der Rennstrecke unterwegs
Cyndie Allemann war 2007 beste Pilotin in der Formula 3 Euroseries © imago

Der Ex-Skispringer und seine Co-Pilotin lassen trotz einer Schrecksekunde beim GT-Masters am Nürburgring fünf Teams hinter sich.

Nürburgring - Luca Ludwig aus Bonn, der 20 Jahre alte Sohn von Tourenwagen-"König" Klaus Ludwig und sein Partner Marc Hennerici (Mayen) haben drei DTM-Teams bei den Saisonläufen 9 und 10 zum ADAC-GT-Masters auf dem Nürburgring die Show gestohlen.

Die beiden Corvette-Piloten, die am Samstag hinter dem BMW-Duo Jens Klingmann/Andreas Wirth (Leimen/Heidelberg) den zweiten Platz belegt hatten, setzten sich am Sonntag überlegen mit 12,178 Sekunden Vorsprung gegen Tabellenführer Christian Abt (Kempten) und dessen Teamkollegen Jan Seyffarth (Querfurt) durch und feierten ihren dritten Saisonsieg.

Nach 10 von 14 Läufen haben Ludwig/Hennerici als Dritte der Tabelle mit 51 Punkten nur noch fünf bzw. drei Zähler Rückstand auf Abt (56) und Seyffarth (54).

Technik spielt Zakspeed Streiche

Das Audi-Duo hatte tags zuvor wegen eines Reifenschadens am Abt-R8 LMS vorzeitig aufgeben müssen.

Auch die beiden anderen Audi-DTM-Teams hatten mit Problemen an den R8 LMS zu kämpfen und kamen nicht über die Ränge fünf und sieben (Rosberg/Neustadt) sowie zweimal Platz sechs (Phoenix/Meuspath) hinaus.

Beim Gastspiel des früheren Formel-1-Rennstalls Zakspeed (Niederzissen) mit einer Dodge Viper streikte ebenfalls die Technik. Deshalb musste sich die Eifel-Truppe bei ihrem "Heimspiel" mit den Plätzen 11 und 20 begnügen.

Hannawald im Kiesbett

Der frühere Skisprung-Olympiasieger Sven Hannawald belegte bei seinem Renn-Comeback nach einer Fußoperation gemeinsam mit seiner Schweizer Partnerin Cyndie Allemann den 17. Platz unter insgesamt 22 Teilnehmern.

Im ersten der beiden einstündigen Rennen hatte sich Hannawald mit seinem Porsche 911 GT3 gedreht und war in einem Kiesbett gestrandet.

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