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MIke Rockenfeller feierte 2007 seinen Einstand in der DTM © getty

Das Duo Rockenfeller/Premat sichert sich den Sieg in der Europas Le Mans Serie und profitiert dabei vom Unfall der Konkurrenz.

Silverstone - Mike Rockenfeller und Alexandre Premat haben dem Ingolstädter Automobilkonzern Audi im letzten Rennen doch noch den Gesamtsieg in der der europäischen Le Mans Serie (LMS) beschert.

Dem Duo aus Neuwied und Frankreich reichte beim Saisonfinale im englischen Silverstone in ihrem Audi R10 TDI ein dritter Platz.

Auch weil die zuvor in der Gesamtwertung führenden Nicolas Minassian/Marc Gene (Frankreich/Spanien) nach einem Unfall ausschieden.

Der Tagessieg durch Rinaldo Capello und Allan McNish (Italien/Großbritannien) und der damit noch gewonnene Herstellertitel machte den kompletten Audi-Triumph im Duell der Diesel-Giganten perfekt.

Peugeot-Serie gestoppt

Schon beim Saisonhöhepunkt bei den 24 Stunden von Le Mans hatte Audi vor Peugeot vorne gelegen.

In der LMS dagegen hatte Peugeot zuvor seit Saisonbeginn 2007 zehn Rennen in Folge gewonnen.

Unfälle sorgen für Vorentscheidung

In dem mit harten Bandagen geführten 1000-Kilometer-Rennen sorgten zwei Unfälle für die Vorentscheidung. Minassian (Frankreich) schlug nach einem missglückten Überrundungsmanöver in eine Mauer ein und musste vorzeitig aufgeben.

Teamkollege Stephane Sarrazin (Frankreich) fiel nach einer Kollision mit McNish und anschließender Reparatur in der Box weit zurück und kam mit seinem Partner Pedro Lamy (Portugal) nur auf Rang 19 ins Ziel.

In der Gesamtwertung zogen Rockenfeller/Premat mit ihrem fünften Podestplatz an den zweimaligen Saisonsiegern Minassian/Gene vorbei (36:32 Punkte) und sicherten ihrem Arbeitgeber Audi den zweiten LMS-Titel nach 2004. In der Herstellerwertung hatte Audi am Ende mit 63 Punkten zehn Zähler Vorsprung auf Peugeot.

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