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Danica Patrick gewann 2008 in Motegi als erste Frau ein Indy-Car-Rennen © getty

Die "schnellste Frau der Welt" wird künftig neben ihren Auftritten in der IRL auch erste Gehversuche in der NASCAR-Serie machen.

Phoenix - Die "schnellste Frau der Welt" bekommt ein Dach überm Kopf: Renn-Amazone Danica Patrick aus den USA wird künftig neben ihren Auftritten in der Indy Racing league (IRL) auch erste Gehversuche in der NASCAR-Serie unternehmen.

Die 27-Jährige, die erst kürzlich ihren IRL-Vertrag im Team von Michael Andretti um drei Jahre bis Ende 2012 verlängert hat, gab bekannt, künftig vor und nach der IRL-Saison auch Rennen in unterklassigen NASCAR-Serien fahren zu wollen.

Im Februar will sie ihr Renndebüt in einem der in Amerika beliebten Stock-Cars feiern und auch bei den 500 Meilen von Daytona starten. 69501(Diashow: Sex-Appeal in der Steilkurve)

"Wir haben alle sehr lange und sehr hart gearbeitet, um alles zusammenzubekommen. Wir sind sehr erleichtert, doch langsam aber sicher werde ich auch etwas nervös", sagte Patrick:

"Jetzt liegt es an mir"

"Jetzt liegt es schließlich an mir, meinen Teil des Deals zu erfüllen, indem ich in diese Autos steige und Farbe bekenne. Ich habe keine Zweifel daran, dass das eine Herausforderung wird."

Das "Supergirl", das bislang als einzige Frau ein IRL-Rennen gewann und auch schon bei den legendären 500 Meilen von Indianapolis um den Sieg kämpfte, fühlt sich jetzt "bereit" für diese Herausforderung und weiß, dass sie "vieles dazulernen" muss.

"Sollte diese Sache weiterlaufen und ich eines Tages im Cup ankommen, dann muss ich natürlich noch weitere Lektionen lernen - und zwar, wie man gegen diese Jungs antritt und wie man sich ihren Respekt verdient", erklärte sie.

Schon einmal im NASCAR-Wagen getestet

Patrick fährt im JR-Team von NASCAR-Superstar Dale Earnhardt junior, das dessen Schwester Kelley leitet. Vor "sieben oder acht Jahren" hatte sie schon einmal ein NASCAR-Auto getestet.

"Ich kann mich noch daran erinnern, dass es im Vergleich zu meinem Formelauto nicht gerade gut verzögerte", meinte Patrick. "Also fragte ich: 'Sind die Bremsen in Ordnung?'"

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