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Jahrelang ein erfolgreiches Gespann: Schumi (l.), Weber © getty

Wegen "Anstifung zur Untreue" wird Willi Weber vom Koblenzer Gericht verurteilt. Die Strafe wird auf Bewährung ausgesetzt.

Koblenz - Das Landgericht Koblenz hat Willi Weber wegen "Anstiftung zur Untreue" zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr sowie 360.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Außerdem wurde, wie "Motorsport-Total.com" berichtet, nach einer Prozessabsprache zwischen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung des Managers von Michael Schumacher eine Bewährungsauflage von weiteren 360.000 Euro verhängt.

Weber hatte 2001 den kompletten Warenbestand seiner vor dem Bankrott stehenden Fanartikel-Firma zum Nulltarif an das eigene Mutterunternehmen verkauft und sich damit unwissentlich strafbar gemacht.

Das Problem: Damit dürften die Gläubiger der Fanartikel-Firma PPM in Dierdorf leer ausgehen.

Schaden von 1,2 Millionen Euro

Der von der Staatsanwaltschaft bezifferte Schaden: Knapp 1,2 Millionen Euro.

Webers Anwälte argumentierten damit, dass Weber den strafrechtlichen Hintergrund seiner Handlung nicht erkannt habe. Er bedauere die Entwicklung.

Der 66-Jährige habe damals aus rein kaufmännischen Gesichtspunkten gehandelt.

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