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Stephane Peterhansel ist der Rekordsieger der Rallye Paris-Dakar © BMW

Der Franzose legt gegenüber seinen Konkurrenten vor. Timo Gottschalk bleibt mit Nasser Al-Attiyah im Rennen um den Gesamtsieg.

Copipapo - Rekordsieger Stephane Peterhansel hat seine Führung bei der Rallye Dakar mit einem zweiten Platz auf der vierten Etappe ausgebaut.

Der BMW-X3-Pilot des hessischen X-raid-Teams musste sich auf den 163 Wertungskilometern von Fiambala in Nord-Argentinien nach Copiapo in Chile zwar dem US-NASCAR-Star Robby Gordon im Hummer um eine Sekunde geschlagen geben, vergrößerte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem VW-Piloten Carlos Sainz aber um mehr als drei Minuten auf 7:36 Minuten.

Dritter bleibt Nasser Al-Attiyah aus Katar mit seinem Berliner Beifahrer Timo Gottschalk.

Das Duo, das wie Sainz im VW-Touareg unterwegs ist und den Markenkollegen am Dienstag auf Rang vier verwies, hat bereits 9:56 Minuten Rückstand auf Peterhansel. (SERVICE: Der Etappenplan)

Villiers/von Zitzewitz verbessern sich

Titelverteidiger Giniel de Villiers und Beifahrer Dirk von Zitzewitz, die am Dienstag durch eine Reparatur fast drei Stunden verloren hatten, fanden mit einem fünften Platz im Tagesklassement in die Erfolgsspur zurück und verbesserten sich auf den 18. Gesamtrang. 190216(Diashow: Wüsten-Wahnsinn und Tragödien)

Für den Spanier Joan Roma aus dem X-raid-Team von Sven Quandt ist die Rallye Dakar dagegen vorzeitig beendet.

Roma gibt auf

Sein Team gab am Mittwoch bekannt, dass der Spanier infolge eines Unfalls auf der dritten Etappe aufgeben musste.

Der frühere Mitsubishi-Pilot, der 2004 die Rallye auf dem Motorrad gewonnen hatte, zog sich bei dem Unfall eine Handverletzung zu.

Ein zunächst befürchteter Bruch bestätigte sich jedoch nicht.

Sturz in Schlucht

Roma und sein Co-Pilot Michel Perin die nach dem Tagessieg auf der Auftaktetappe schon am Sonntag durch einen Überschlag Zeit verloren hatten, waren mit ihrem BMW X3 am Montag in eine mehrere Meter tiefe Schlucht gestürzt.

Dabei wurde das Auto stark beschädigt, ein Rad riss ab.

Nachdem das Fahrzeug von einem Service-Truck ins Biwak geschleppt worden war, wurde festgestellt, dass die Schäden nicht behoben werden können.

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