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Kimi Räikkönen wurde 2007 Formel-1-Weltmeister mit Ferrari © GEPA

Der Vize-Weltmeister entscheidet die erste Station der Rallye-WM für sich. Seinen Landsmann kostet eine Schneewand viel Zeit.

Karlstad - Auftaktsieg für Vize-Weltmeister Mikko Hirvonen, durchwachsener Start für Kimi Räikkönen: Die finnischen Piloten sind mit unterschiedlichen Ergebnissen bei der Schweden-Rallye ins neue WM-Start gestartet.

Hirvonen (Ford Focus) setzte sich nach 3:09,30,4 Stunden mit 42,3 Sekunden Vorsprung vor seinem Dauerrivalen, dem französischen Titelverteidiger Sebastien Loeb (Citroen) durch.

In Hirvonens Landsmann und Teamkollege Jari-Matti Latvala kam ein weiterer Finne auf Rang drei.

Lernen mit jedem Kilometer

Der frühere Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen beendete die äußerst schwere Rallye auf Platz 30, war nach seinem Debüt als "echter" Rallye-Fahrer aber dennoch nicht unzufrieden.

"Ich bin glücklich, ins Ziel gekommen zu sein", sagte der "Iceman" und analysierte: "Das war alles andere als ein einfacher Start in die Rallye-WM. Ich mache noch viele Fehler und lerne mit jedem Kilometer."

In Mexiko erstmals auf Schotter

Auch bei der nächsten Rallye vom 3. bis 7. März in Mexiko erwartet Räikkönen Neuland. "Dort wird es nicht einfacher, denn ich bin mit meinem Auto bisher noch nicht auf Schotter gefahren", sagte er.

Räikkönen hatte bei der nur 1,9 km langen ersten Spezialprüfung auf Eis als Achter überrascht, war am Freitag aber in eine Schneewand gefahren und hatte 25 Minuten verloren. So relativiert sich sein letztlicher Rückstand von 38:37 Minuten 190216(DIASHOW: Wüsten-Wahnsinn und Tragödien).

Loeb selbstkritisch

Hirvonen sprach nach seinem Sieg dagegen von einem "fantastischen Auftakt".

Loeb, der in den letzten sechs Jahren jeweils den Titel gewonnen hatte, war dagegen selbstkritisch. "Ich habe einen Fehler bei der Reifenwahl gemacht und Mikko ist eine perfekte Rallye gefahren. Deshalb kann ich mit Platz zwei leben", sagte er.

Auf Rang 33 beendete als bester Deutscher Hermann Gassner junior aus Surheim (47:14,3) die erste WM-Rallye des Jahres.

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